Warum Ballaststoffe?

Was sind Ballaststoffe?
Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche pflanzliche Nahrungsbestandteile. Sie kommen vor in Lebensmitteln wie Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Mais vor. Man unterscheidet:

  • wasserlösliche Ballaststoffe (wie Johannisbrotkernmehl, Guar, Pektin, Dextrin)
  • wasserunlösliche Ballaststoffe (Zellulose)
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Unlösliche Ballaststoffe quellen im Magen auf und sorgen durch die Zunahme des Volumens für eine Verstärkung des Sättigungsgefühls. Daher sollen unlösliche Ballaststoffe stets mit viel Wasser eingenommen werden. Darüber hinaus hemmen unlösliche Ballaststoffe die Aufnahme von Kohlenhydraten und Cholesterin.
Lösliche Ballaststoffe lösen sich in Wasser und passieren ungehindert den Magen. Sie werden im Dickdarm fermentiert und dienen der Darmflora als Nahrung, sodass ihnen eine präbiotische Wirkung nachgesagt wird. Über eine ausgewogene Ernährung liefern wir unserem Körper eine Mischung von löslichen und unlöslichen Ballaststoffen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt die Aufnahme von mindestens 30 g Ballaststoffen am Tag.